« En aimant, en respectant, en valorisant ce que je suis, cheminons ensemble comme témoins et catalyseurs de changement pour le bien être et la dignité de la personne ayant un handicap mental.»
Letztendlich habe ich mich zu der folgenden Übersetzung durchgerungen.
Ich nehme aber gerne Verbesserungsvorschläge an!
„In Liebe, Respekt und Aufwertung dessen was ich bin gehen wir gemeinsam als Zeugen und Katalysatoren des Wandels für das Wohlbefinden und die Würde der Person, die eine geistige Behinderung hat“
Unter diesem Motto wurde am 11.12.2011 die 20 Jahr-Feier des Centres zelebriert. Begonnen hat die Feier natürlich mit einem Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst haben die Jungs getrommelt und viele fleißige Helfer, d.h. Mitarbeiter und Kinder, das erste Getränk verteilt – bei 800 Anwesenden keine leichte Aufgabe, nicht zu viel Zeit darauf zu verwenden.
Danach wurden natürlich diverse Reden gehalten. Neben einem Eltern-Vertreter und natürlich der Leitern des Centres ergriffen u.a. der belgische Botschafter und ein Regierungsvertreter das Wort. Insgesamt waren es ihre Hauptanliegen, die Arbeit des Centres zu wertschätzen und Hilfe zuzusagen – denn nach wie vor ist die Unterstützung für Häuser wie Akamuri gering.
Agnès, die Leiterin des Centres, hat in ihrer Rede kurz über die Geschichte und die Perspektiven des Centres berichtet und dabei auf die wunderbare Arbeit der Mitarbeiter hingewiesen, die das langjährige bestehen letztendlich möglich gemacht haben.
Dabei hat sie ebenfalls erwähnt, dass dies wiederum ohne die Unterstützung der „Médecins sans vacances“ nicht möglich gewesen wäre, die die Mitarbeiter schon seit mehr als 10 Jahren fort- bzw. ausbilden. Denn hier in Burundi wird die Ausbildung für derartig spezialisiertes Personal noch nicht geboten.
So folgte im Laufe der Feier Beitrag auf Beitrag – zwischendurch wurde ebenfalls Essen und weitere Getränke serviert, getrommelt und getanzt.
Ich glaube letztendlich hätte keiner gedacht, dass die Feier so reibungslos über die Bühne läuft. Wenn man aber die Arbeit, die im Vorfeld investiert wurde sieht, dann war das Fest ein wunderschöner Lohn für alle.
Natürlich standen die Kinder an diesem Tag im Mittelpunkt – und das war den freudigen Gesichtern nur zu gut anzusehen.
Egal ob es das Trommeln der Jungs, der wunderschöne traditionelle Tanz der Mädchen oder einfach nur die Tatsache war, als eins der Kinder im Centre an diesem Tag eine der Hauptpersonen zu sein. Ganz besonders geehrt wurden die älteren Kinder, die im Centre inzwischen Verantwortung übernehmen, denn sie wurden von Agnès in ihrer Rede erwähnt und vorgestellt.
Der Applaus und die Fotos, die gemacht wurden, waren so ein wunderschöner Dank – und Grund genug, unheimlich stolz zu sein. Auf jeden Fall sah man nur strahlende Gesichter, den Kindern war ganz klar, dass ihr Centre ein ganz besonderes Jubiläum feiert.
Das haben auch die Mütter aus Bubanza zum Ausdruck gebracht, die stellvertretend für alle Mütter ein kleines Theaterstück aufgeführt haben, dass den Alltag mit einem behinderten Kind beschreibt. Auf ganz liebevolle Weise haben sie so den Stellenwert, den das Centre für sie hat, mitgeteilt und die große Hilfe deutlich gemacht, die das Centre Akamuri für sie bereit stellt.
Alles in allem war die Feier also wunderschön und hat neues Selbstbewusstsein geweckt– das war folglich auch noch an den Folgetagen zu spüren.